KLB-Newsletter 09/2025
Thema heute: Was nachhaltige Baustoffe und künstliche Intelligenz verbindet
Sehr geehrte Damen und Herren,
Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung sind heute zentrale Anforderungen an die Entwicklung moderner Wandbaustoffe. Hier setzt der neue KLB-Wabenstein jetzt ein deutliches Zeichen: Laut aktueller Umwelt-Produktdeklaration (EPD) der Kiwa-Ecobility Experts (Berlin) verursacht der gefüllte Leichtbetonstein bis zu 40 Prozent weniger CO₂-Emissionen im Vergleich zu ähnlich leistungsstarken Leichtbetonsteinen mit integrierter Dämmung – ein herausragender Wert, der die hohe Umweltfreundlichkeit des Wabensteines eindrucksvoll bestätigt. Das gilt umso mehr, da Leichtbetonsteine dank ihrer energiearmen Produktion generell eine sehr gute Ökobilanz aufweisen.
Einen konkreten Praxisnachweis für die Leistungsfähigkeit von Leichtbeton liefert unser Objektbericht über ein besonderes Mehrfamilienhaus in Mönchengladbach-Odenkirchen, das als monolithisches KfW-55-Effizienzhaus konzipiert wurde. Zudem werfen wir einen Blick auf die zunehmende Bedeutung digitaler Tools und Künstlicher Intelligenz (KI) für die Baubranche – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der neuen EU-KI-Verordnung. Abgerundet wird der Themenmix durch eine erfreuliche, wenn auch zeitlich begrenzte Nachricht für den Wohnungsbau: nämlich die Wiederaufnahme der KfW-55-Förderung für Neubauprojekte mit Baugenehmigung.
All diese Themen sind Teil des heutigen Newsletters. Wir wünschen Ihnen eine interessante und anregende Lektüre!
Herzlichst, Ihr Andreas Krechting
Geschäftsführer KLB Klimaleichtblock
KLB-Wabenstein: Neue EPD belegt herausragende Umweltbilanz

Mit dem KLB-Wabenstein bietet KLB einen massiven Wandbaustoff, der nicht nur durch hervorragende bauphysikalische Eigenschaften überzeugt – auch seine Umweltwirkung ist jetzt offiziell bestätigt: Laut aktueller Umwelt-Produktdeklaration (EPD) der Kiwa-Ecobility Experts (Berlin) verursacht der Wabenstein bis zu 40 Prozent weniger CO₂-Emissionen als vergleichbare Leichtbetonsteine mit integrierter Dämmung. Besonders bemerkenswert: Diese deutliche Einsparung wird innerhalb einer Produktgruppe erzielt, die ohnehin schon für ihre sehr gute Ökobilanz bekannt ist. Möglich wird dies durch die bionisch inspirierte Wabengeometrie des Steines sowie seine rein mineralische Schaumfüllung. Damit erweist sich der KLB-Wabenstein als nachhaltige und effiziente Lösung für den Wohnungsbau.
Mönchengladbach: Barrierefrei wohnen in monolithischem KfW-Effizienzhaus

In Mönchengladbach-Odenkirchen ist ein neues Mehrfamilienhaus mit 19 barrierefreien Wohneinheiten auf vier Stockwerken entstanden – errichtet als KfW-55-Effizienzhaus und gebaut mit dem hochwärmedämmenden Leichtbetonstein SK08 von KLB Klimaleichtblock. Die massive Bauweise sorgt nicht nur für hervorragenden Wärme- und Schallschutz, sondern erfüllt auch höchste Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Dank der monolithischen, dämmstoffgefüllten Außenwände konnte auf ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) komplett verzichtet werden. Auch beim Schallschutz und Brandschutz überzeugt der eingesetzte Wandbaustoff auf ganzer Linie. Warum sich Architekten und Bauherr für Leichtbeton entschieden haben – und was das Projekt besonders macht, lesen Sie im ausführlichen Objektbericht.
Wie digitale Tools und KI die Baubranche verändern

Digitale Tools und Künstliche Intelligenz (KI) halten zunehmend Einzug in die Baubranche – von der Planung über die Bauausführung bis hin zur Wartung. Während smarte Anwendungen viele Prozesse effizienter machen können, stellt der digitale Wandel gerade mittelständische Unternehmen noch vor große Herausforderungen. Besonders die neue EU-KI-Verordnung sorgt für Bewegung: Seit Februar 2025 gilt eine Schulungspflicht für Mitarbeitende, ab August drohen bei Verstößen sogar Bußgelder. Wer KI also nutzt oder einführen will, muss sich vorbereiten. Auch wir bei KLB Klimaleichtblock beobachten diese Entwicklung genau – denn moderne Planungsmethoden und hochleistungsfähige Baustoffe wie Leichtbeton können sich ideal ergänzen.
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Reaktiviert: KfW-55-Förderung für genehmigte Bauprojekte

Der Bund reaktiviert ab sofort seine KfW-55-Förderung für energieeffiziente Neubauten und stellt dafür 59 Millionen Euro bereit. Gefördert werden ausschließlich Wohnungsbauprojekte mit vorliegender oder bald erwarteter Baugenehmigung. Förderfähig ist der Bau von Effizienzhäusern 55 (EH55), eine zügige Umsetzung ist Voraussetzung. Die Förderung erfolgt über zinsvergünstigte Kredite und Tilgungszuschüsse im Rahmen bestehender KfW-Programme. Ziel ist es, Vorhaben umzusetzen, die seit dem Förderstopp 2022 auf Eis lagen. Laut Branche könnten so kurzfristig bis zu 51.000 Wohneinheiten entstehen. Das viel zu niedrige Budget stößt jedoch auf Kritik aus der Bauwirtschaft. Diese fordert zudem verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und schnellere Genehmigungen.
Wohnungsbau nimmt „von unten“ Anlauf für 2026

Das Bauhauptgewerbe verzeichnet aktuellen Zahlen zufolge einen Aufwärtstrend – insbesondere im Tiefbau. Beim dringend erforderlichen Neubau von Wohnungen sind diese Effekte bisher nicht angekommen: Dort gehen die Fertigstellungszahlen im laufenden Jahr sogar noch einmal deutlich zurück – bedingt durch die schwachen Genehmigungszahlen der Vergangenheit. Aktuelle statistische Daten sowie Marktprognosen weisen jedoch auf eine spürbare Verbesserung des Wohnungsbaus ab 2026 hin.