In der Ruhe liegt die Kraft

Massives Leichtbeton-Mauerwerk schützt vor Lärm

„Massives Plus an Schallschutz“: Dies verspricht die neue gleichnamige Fachbroschüre von KLB-Klimaleichtblock. Sie erklärt die Änderungen an der Schallschutznorm DIN 4109, zeigt Vorteile von Leichtbeton-Mauerwerk auf und bietet Kennwerte für das Nachweisverfahren. (Foto: KLB Klimaleichtblock)

Alltag ausblenden: Mit einer geschickten Grundrissplanung und geeigneten Wandbaustoffen wird das eigene Zuhause ein Ort der Ruhe und Entspannung. (Foto: dagon_/Pixabay)

Dank ihrer porigen Struktur und der verwendeten Zuschläge sind massive Mauersteine aus Leichtbeton besonders effektive „Schallschlucker“. (Foto: KLB Klimaleichtblock)

Wo Menschen leben, entstehen Geräusche. Wer bereits während der Planungsphase die zukünftige Klangkulisse seines Eigenheims berücksichtigt, ist daher klar im Vorteil. Massive und möglichst „schallschluckende“ Wandbaustoffe sind das Fundament für ruhige Räume. In der Praxis haben sich hier Leichtbeton-Steine bewährt. Diese absorbieren dank ihrer porigen Struktur besonders viel Schall. So können Bewohner in Ruhe ihrem Alltag nachgehen – und finden Entspannung wann immer sie sie suchen.

Ein erhöhter Geräuschpegel gehört zu den größten Alltagsbelastungen der Neuzeit – das bestätigte kürzlich auch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Bereits ein durchschnittlicher Tageslärm von 65 Dezibel verstärkt demnach das Risiko, an Herz-Kreislauf-Beschwerden zu erkranken. Daher sollten gerade im eigenen Zuhause Maßnahmen getroffen werden, die vor Lärm und dessen negativen Folgen schützen. Dabei gilt es einige Grundsätze zu beachten. So entsteht Schall durch die Ausbreitung kleinster Druck- und Dichteschwankungen. Unterschieden werden drei Arten: Der sogenannte Körperschall breitet sich beispielsweise in Wänden aus. Trittschall entsteht – wie der Name vermuten lässt – etwa durch Schritte oder schleudernde Waschmaschinen. Straßenlärm dagegen erreicht das Gehör, wie auch Stimmen oder Musik, über Schallwellen in der Luft. Dieser Übertragungsweg wird daher als Luftschall bezeichnet. Alle Lärmarten haben jedoch eines gemeinsam: Mithilfe massiver und schallisolierender Baustoffe lässt sich der Geräuschpegel im Hausinneren stark minimieren.

Angenehme Akustik

Druckwellen können sich nur verbreiten, wenn sie auf flexible Trägermedien treffen. Daher gilt für Haus und Wohnung: Je weniger sich ein Bauteil in Schwingung versetzen lässt, desto besser sind seine Schallschutz-Eigenschaften. Hier punktet vor allem massives Mauerwerk. „Leichtbetonsteine bekommen nach gültigen Massekurven der Schallschutznorm DIN 4109 einen Zwei-Dezibel-Bonus gegenüber vergleichbaren Mauerwerkskonstruktionen“, erklärt Diplom-Ingenieur Andreas Krechting vom Hersteller KLB-Klimaleichtblock (Andernach).

Auch eine vorausschauende Grundrissplanung ist beim Hausbau Gold wert. Mit einer strengen Trennung von leisen und lärmenden Wohnbereichen lässt sich späteren Problemen der Ruhestörung vorbeugen. So sind Schlafzimmer naturgemäß schutzbedürftiger als etwa Küchen und sollten daher nicht gegen laute Räume oder zur Straßenseite hin angeordnet werden. Entsprechend geplant und mit den passenden Baustoffen umgesetzt, kann die Immobilie auch anspruchsvollen Schallschutz-Zielen Rechnung tragen. Damit bleibt der Alltagslärm draußen – und das Zuhause wird ein Ort der Ruhe.