Lexikon für das Schornsteinfegerhandwerk

Alles über Schornsteine und Abgasanlagen

Hinweis:

Die Wiedergabe der Rechtsvorschriften kann unterschiedlich interpretiert werden, aus diesem Grunde sind zu den Passagen immer die behördlichen Verwaltungsvorschriften und Kommentare hinzuzuziehen. Weiterhin möchten wir sie darauf aufmerksam machen, dass wir stets bemüht sind die aktuellsten Rechtsvorschriften zu zitieren. Eine Gewähr hierfür übernehmen wir nicht.

Naturbelassenes Holz

Holz, das ausschließlich mechanischer Bearbeitung ausgesetzt war und bei seiner Verwendung nicht mehr als nur unerheblich mit Schadstoffen kontaminiert wurde.

(gemäß Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen -1. BImSchV- vom 14. März 1997)

Nebenluftvorrichtung

Die Nebenluftvorrichtung ist ein Bauteil, über  das der Abgasanlage selbsttätig Nebenluft zugeführt wird.

(gemäß Technische Regeln für Gas-Installationen - DVGW-TRGI 1986/1996)

Nebenluftvorrichtungen

Nebenlufteinrichtungen sind Bauteile, die Schornsteinen selbsttätig Nebenluft zuführen.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Nennwärmeleistung

Als Nennwärmeleistung gilt die auf dem Typenschild der Feuerstätte angegebene Leistung, die in den Grenzen des auf dem Typenschild angegebenen Wärmeleistungsbereiches fest eingestellte höchste Leistung der Feuerstätte oder bei Feuerstätten ohne Typenschild die nach der aus dem Brennstoffdurchsatz mit einem Wirkungsgrad von 80% ermittelte Leistung.

(gemäß Feuerungsverordnung - FeuVO NW vom 21. Juli 1998)

Nennwärmeleistung

die höchste von der Feuerungsanlage im Dauerbetrieb nutzbar abgegebene Wärmemenge je Zeiteinheit ist die Feuerungsanlage für einen Nennwärmeleistungsbereich eingerichtet, so ist die Nennwärmeleistung die in den Grenzen des Nennwärmeleistungsbereichs fest eingestellte und auf einem Zusatzschild angegebene höchste nutzbare Wärmeleistung.

(gemäß Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen -1. BImSchV- vom 14. März 1997)

Nennwärmeleistung

Nennwärmeleistung  ist die vom Hersteller  auf dem Geräteschild genannte Wärmeleistung.

(gemäß Kaminöfen für feste Brennstoffe - DIN 18891)

Nicht begehbare Bauteile

Nicht begehbare Bauteile im Sinne der Sicherheitsregeln für Schornsteinfegerarbeiten sind Bauteile, die beim Begehen brechen können. Dies können z.B. sein: Lüftungskanäle, abgehängte Zwischendecken, Asbestzement-Wellplatten, Lichtplatten, Glasdächer, Trapezbleche, Oberlichter, Sonnenkollektoren.

(gemäß Sicherheitsregeln für Schornsteinfegerarbeiten)

Nutzungsgrad

ohne Zusatzschild gilt als Nennwärmeleistung der höchste Wert des Nennwärmeleistungsbereichs.

(gemäß Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen -1. BImSchV- vom 14. März 1997)

Ofenrohre

Frei in Aufenthaltsräumen verlaufende Leitungen von Einzelfeuerstätten für feste und flüssige Brennstoffe, die dazu bestimmt und geeignet sind, Abgas von der Feuerstätte in die Abgasanlage zu leiten. Dazu zählen auch die Ofenrohre von offenen Kaminen und Kaminkassetten.

(gemäß Kehr- und Überprüfungsordnung Nordrhein-Westfalen vom 29. März 1999)

Offener Kamin

Feuerstätte für feste Brennstoffe, die bestimmungsgemäß offen betrieben werden kann, soweit  die  Feuerstätte nicht  ausschließlich für die Zubereitung von Speisen bestimmt ist.

(gemäß Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen -1. BImSchV- vom 14. März 1997)

Ölderivate

schwerflüchtige organische Substanzen, die sich bei der Bestimmung der Rußzahl auf dem Filterpapier niederschlagen

(gemäß Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen -1. BImSchV- vom 14. März 1997)

Planrost

Der Planrost ist eine Einrichtung im Feuerraumboden durch den die Asche in den Aschekasten fällt und Verbrennungsluft zugeführt wird.

(gemäß Kaminöfen für feste Brennstoffe - DIN 18891)

Podestleitern

Podestleitern (im Sinne von UVV Leitern und Tritte vom 1. Januar 1993) sind einseitig besteigbare Stehleitern mit einer umwehrten Plattform Podest von höchstens 0,5 m² Größe.

Regelfeuerstätten

sind Feuerstätten für die Brennstoffe Nusskohle, Koks, Briketts, Holzkohle, Holzstücke, Torf, Heizöl oder Gas, die in aller Regel keine Abgase mit höheren Temperaturen als 400°C und keine Abgase mit brennbaren oder explosionsfähigen Stoffen erzeugen. Ruß bleibt außer Betracht.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Reinigungsöffnungen

sind verschließbare Öffnungen in Schornsteinwangen, die der Reinigung der Schornsteine dienen. Einsteigöffnungen in den Wangen von Schornsteinen, die zur Reinigung bestiegen werden müssen, sind Reinigungsöffnungen.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Rußabsperrer

sind Bauteile in Verbindungsstücken oder in Schornsteinwangen zum dichten Absperren der Abgaswege während der Reinigung der Schornsteine.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Rußzahl

die Kennzahl für die Schwärzung, die die im Abgas enthaltenen staubförmigen Emissionen bei der Rußzahlbestimmung nach DIN 51402 Teil 1 , Ausgabe Oktober 1986, hervorrufen. Maßstab für die Schwärzung ist das optische Reflexionsvermögen einer Erhöhung der Rußzahl um 1 entspricht eine Abnahme des Reflexionsvermögens um 10 von Hundert.

(gemäß Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen -1. BImSchV- vom 14. März 1997)

Schornstein

aufwärtsführende Schächte oder Rohre, die Abgase von Feuerstätten ins Freie leiten.

(gemäß Kehr- und Überprüfungsordnung Nordrhein-Westfalen vom 29. März 1999)

Schornsteine

Schornsteine (Kamine) sind Bauwerke oder Teile von Bauwerken, die Abgase von Feuerstätten, andere Abgase, Zu- oder Fortluft führen.

(gemäß DIN 4133)

Schornsteine mit begrenzter Temperaturbeständigkeit

sind Schornsteine, die nur gegen Abgas von Gasfeuerstätten mit Abgastemperaturen von nicht  mehr als 350°C widerstandsfähig sind, also nicht  widerstandsfähig gegen Rußbrände im Innern des Schornsteins.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Schornsteinkopf

ist der Schornsteinabschnitt über dem Dach.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Schornsteinreinigungsverschlüsse

sind Bauteile zum Verschließen der Reinigungsöffnungen.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Schornsteinschaft

ist der Abschnitt des  Schornsteins  zwischen  Schornsteinfundament bzw. Sockel und Schornsteinkopf.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Schornsteinsockel

ist der unterste Abschnitt von Schornsteinen, der aus anderen Baustoffen oder in anderer Bauart errichtet ist als der Schornsteinschaft. Der Sockel enthält die Sohle und kann die unterste Reinigungsöffnung und die Anschlussöffnung für ein Verbindungsstück enthalten.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Schornsteinwangen

sind die äußeren Wände von Schornsteinen oder Schornsteingruppen.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Schornsteinzungen

sind die Wände in einer Schornsteingruppe zwischen Schornsteinen oder zwischen einem Schornstein und einem Lüftungsschacht.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Sonderfeuerstätten

Sonderfeuerstätten sind solche Feuerstätten, die keine Regelfeuerstätten sind. Sonderfeuerstätten sind z. B. Räucherkammern, Friteusen, Grillfeuerstätten und Feuerstätten zur Verbrennung von anderen Stoffen als Brennstoffen.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Stahlschornsteine für verminderte Anforderungen

Stahlschornsteine für verminderte Anforderungen sind Stahlschornsteine, die

  • gegen Rußbrände im Innern des Schornsteins oder Brände in Gebäuden vermindert widerstandsfähig sind,
  • vermindert dauerhaft sind,
  • Gebäude gegen Brandentstehung oder Brandausbreitung vermindert schützen,
  • Aufenthaltsräume nicht gegen unzumutbare Erwärmung schützen oder
  • der Wärmedurchlasswiderstandsgruppe IV angehören.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Standfläche

Arbeitsplatz an der Abgasanlage für Schornsteinfegerarbeiten.

(gemäß DIN 18160 Teil 5)

Stehleitern

Stehleitern (im Sinne der UVV Leitern und Tritte vom 1. Januar 1993) sind zweischenklige freistehende Leitern.

(gemäß UVV Leitern und Tritte vom 1. Januar 1993)

Stehrost

Der Stehrost ist eine Einrichtung, die das Herausfallen von Brennstoff aus dem Feuerraum verhindert und Bestandteil des Feuerblockes sein kann.

(gemäß Kaminöfen für feste Brennstoffe - DIN 18891)

Steigleitern

Steigleitern (im Sinne von UVV Leitern und Tritte vom 1. Januar 1993) sind ortsfeste oder in ortsfesten horizontalen Führungen bewegliche Leitern, die senkrecht oder nahezu senkrecht angebracht sind.

(gemäß UVV Leitern und Tritte vom 1. Januar 1993)

Strömungssicherung

Die Strömungssicherung ist ein zur Gasfeuerstätte gehörendes Bauteil, das einen wesentlichen Einfluss von zu starkem Auftrieb, Stau oder Rückstrom in  der Abgasanlage auf die Verbrennung in der Gasfeuerstätte verhindert.

(gemäß Technische Regeln für Gas-Installationen - DVGW-TRGI 1986/1996)

Tragrohr

Das Tragrohr ist ein Bauteil, das die wesentlichen statischen Funktionen übernimmt.

(gemäß DIN 4133)

Tritte

Tritte (im Sinne von UVV Leitern und Tritte vom 1. Januar 1993) sind ortsveränderliche Aufstiege bis 1 m Höhe, deren tragende Schenkel in Gebrauchsstellung zug- und druckfest miteinander verbunden sind und deren oberste Fläche zum Betreten vorgesehen ist.

(gemäß UVV Leitern und Tritte vom 1. Januar 1993)

UVV

Abkürzung für Unfallverhütungsvorschrift

Unfallverhütungsvorschrift

Verbindungsstück

Das Verbindungsstück (Abgasrohr oder Abgaskanal) ist ein abgasführendes Bauteil zwischen der Gasfeuerstätte und dem ins Freie führenden Teil  der Abgasanlage  (z. B. Schornstein oder senkrechter Teil der Abgasleitung).

(gemäß Technische Regeln für Gas-Installationen - DVGW-TRGI 1986/1996)

Verbindungsstücke

sind abgasführende Bauteile zwischen dem Abgasstutzen der Feuerstätte und dem ins Freie führenden Teil der Abgasanlage (z.B. Schornstein oder senkrechter Teil der Abgasanlage)

(gemäß Kehr- und Überprüfungsordnung Nordrhein-Westfalen vom 29. März 1999)

Verbindungsstücke

Verbindungsstücke sind Leitungen, die Abgase von Feuerstätten in Schornsteine leiten.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Verbrennungsluft

Die Verbrennungsluft ist die Luft, die den Feuerstätten bei Betrieb zuströmt.

(gemäß Technische Regeln für Gas-Installationen - DVGW-TRGI 1986/1996)

Verbrennungsluftraum

Der Verbrennungsluftraum ist ein Raum mit mindestens einem Fenster, das geöffnet werden kann, oder einer Tür ins Freie, der über den Verbrennungsluftverbund dem Aufstellraum Verbrennungsluft zuführt.

(gemäß Technische Regeln für Gas-Installationen - DVGW-TRGI 1986/1996)

Verbundraum

Der Verbundraum ist ein Raum zwischen dem Aufstellraum und Verbrennungsluftraum, der in der Regel innen liegt, und durch den Verbrennungsluft zu den Feuerstätten strömt. Wenn der Verbundraum mindestens ein Fenster, das geöffnet werden kann, oder eine Tür ins Freie hat, ist er außerdem Verbrennungsluftraum. Die Funktion als Verbundraum im Rahmen des Verbrennungsluftverbundes ändert sich dadurch nicht.

(gemäß Technische Regeln für Gas-Installationen - DVGW-TRGI 1986/1996)

Verbundraum

Der Verbrennungsluftverbund ist der lufttechnische Verbund von Aufstellungsräumen mit  Verbrennungslufträumen  zur  Sicherstellung  der  Verbrennungsluftversorgung der
Feuerstätten.

  • Unmittelbarer Verbrennungsluftverbund besteht dann, wenn die Verbrennungslufträume mit den Aufstellräumen in unmittelbarer Verbindung stehen.
  • Mittelbarer Verbrennungsluftverbund besteht dann, wenn ein oder ein mehrere Verbundsräume zwischen Aufstellraum und Verbrennungslufträumen liegen.

(gemäß Technische Regeln für Gas-Installationen - DVGW-TRGI 1986/1996)

Verkehrsweg

Zugang zur Standfläche an der Abgasanlage.

(gemäß DIN 18160 Teil 5)

Verkehrswege

Verkehrswege im Sinne der Sicherheitsregeln für Schornsteinfegerarbeiten sind Bereiche,  die dem  Personenverkehr und dem Transport von Geräten vorrangig zur Ausübung von Schornsteinfegerarbeiten dienen.

(gemäß Sicherheitsregeln für Schornsteinfegerarbeiten)

Vollgeschosse

Vollgeschosse sind Geschosse, deren Deckenoberkante im Mittel mehr als 1,60 m über die Geländeoberfläche hinausragt und die eine Höhe von mindestens 2,30 m haben. Ein gegenüber den Außenwänden des Gebäudes zurückgesetztes oberstes Geschoss (Staffelgeschoss) ist nur dann ein Vollgeschoss, wenn es diese Höhe über mehr als zwei Drittel der Grundfläche des darunter liegenden Geschosses hat. Ein Geschoss mit geneigten Dachflächen ist ein Vollgeschoss, wenn es diese Höhe über mehr als drei Viertel seiner Grundfläche hat. Die Höhe der Geschosse wird von Oberkante Fußboden bis Oberkante Fußboden der darüber liegenden Decke, bei Geschossen mit Dachflächen bis Oberkante Dachhaut gemessen.

(gemäß Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NW) vom 7. März 1995)

Wärmebelastung

Wärmebelastung ist die der Feuerstätte stündlich zugeführte Wärmemenge, errechnet mit dem Heizwert de Brennstoffes.

(gemäß Kaminöfen für feste Brennstoffe - DIN 18891)

Wärmedurchlasswiderstand des Schornsteins

Der Wärmedurchlasswiderstand des Schornsteins gleicht begrifflich grundsätzlich dem Wärmedurchlasswiderstand ebener Wände entsprechend DIN 4108 Teil 2. Form und Aufgabe der Schornsteine bedingen folgende begriffliche Ergänzungen: Der Wärmedurchlasswiderstand des Schornsteins ist der Mittelwert der Wärmedurchlasswiderstände der Teilflächen der Schornsteinwände. Er wird auf die innere Oberfläche des Schornsteins und auf eine mittlere Temperatur dieser Fläche von 200°C bezogen.

(gemäß DIN 18160 Teil 1)

Wärmeleistung

Wärmeleistung ist die von der Feuerstätte stündlich nutzbar abgegebene Wärmemenge.

(gemäß Kaminöfen für feste Brennstoffe - DIN 18891)

Wärmewert

Der Wärmewert (H) ist die Sammelbezeichnung für die Brennwerte und die Heizwerte in kWh/m³ oder MJ/m³ und gibt Aufschluss über die bei der vollständigen Verbrennung freiwerdende Wärmemenge.

(gemäß Technische Regeln für Gas-Installationen - DVGW-TRGI 1986/1996)

Wesentliche Änderung

eine Änderung an einer Feuerstätte, die die Art oder die Menge der Emissionen erheblich verändern kann. Eine wesentliche Änderung liegt regelmäßig vor bei

a) Umstellung einer Feuerungsanlage auf einen anderen Brennstoff, es sei denn, die Feuerungsanlage ist für wechselweisen Brennstoffeinsatz eingerichtet,

b) Austausch eines Kessels,

c) Veränderung der Nennwärmeleistung, sofern sie nach §15 eine Änderung in der Überwachung nach sich zieht.

(gemäß Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen -1. BImSchV- vom 14. März 1997)

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist das in Prozent ausgedrückte  Verhältnis von Wärmeleistung zu zugehöriger Wärmebelastung.

(gemäß Kaminöfen für feste Brennstoffe - DIN 18891)

Wobbe-Index

Der Wobbe-Index (W) ist ein Kennwert für die Austauschbarkeit von Gasen hinsichtlich der Wärmebelastung der Gasgeräte. In Abhängigkeit vom Brennwert oder Heizwert wird nach oberem (Wc,n) und unterem Wobbe-Index (Wu,n) unterschieden.

(gemäß Technische Regeln für Gas-Installationen - DVGW-TRGI 1986/1996)

Zuluft

Die Zuluft ist die gesamte Luft, die dem Aufstellraum zugeführt wird.

(gemäß Technische Regeln für Gas-Installationen - DVGW-TRGI 1986/1996)

Zusatzfeuerstätten

Zusätzlich zu einer Zentralheizung gelegentlich oder selten benutzte Feuerstätten, die weder zur Brauchwasserbereitung dienen noch mit der Zentralheizung in Verbindung stehen.

(gemäß Kehr- und Überprüfungsordnung Nordrhein-Westfalen vom 29. März 1999)