Drahtanker

Anordnung der erforderlichen Drahtanker und Einbauvorschrift
Anordnung der erforderlichen Drahtanker und Einbauvorschrift

Bei allen zweischaligen Konstruktionen ist die Außenschale erst durch die Verbindung beider Schalen mittels Drahtankern (Anzahl und Stück/m² gemäß DIN 1053-1) aus nicht rostendem Stahl standsicher. Bei 5 Ankern pro m² sollte der vertikale Abstand der Drahtanker ≤ 50 cm, der waagerechte Abstand ≤ 75 cm betragen.

An allen freien Rändern (Fenster- und Türöffnungen, Gebäudeecken, entlang von Dehnungsfugen und am oberen Abschluss der Verblendschale) sind zusätzlich mindestens 3 Anker je lfdm Randlänge einzusetzen.

Werden die Drahtanker in Leichtmörtel eingebettet, ist dafür LM 36 erforderlich. Bei LM 21 ist eine andere Verankerungsart zu wählen. Bei anderen Verankerungsarten ist ein Prüfzeugnis zum Nachweis der aufnehmbaren Kräfte und Verformungen erforderlich.

Die Anker werden beim Aufmauern der tragenden Hintermauerschale eingelegt. Bei nachträglichem Einbau, wie z. B. beim KLB-Trocken- und KLB-Plansteinmauerwerk können Drahtanker eingedübelt werden. Hierfür sind zugelassene Dübel zu verwenden.