Einbau von Rolllädenkästen

KLB-Rollladenkästen können auf Wunsch entsprechend der Fertigungslänge bis zu einer Gesamtlänge von 3,25 m geliefert werden. Die Lieferung der KLB-Rollladenkästen erfolgt in Abmaßen von 101 cm bis 326 cm in Längenabstufungen von 25 cm. Sonderabmessungen bis zur Länge von 6,60 m auf Anfrage. Die Kästen sind auch bei größeren Längen formstabil und ermöglichen dank des geringen Gewichts einen kostengünstigen Einbau ohne erforderlichen Baustellenkran.

Die erforderliche Auflagerlänge beträgt beidseitig jeweils 12,5 cm, das bedeutet, die zu bestellende Gesamtlänge des einzelnen Rollladenkastens ergibt sich aus dem lichten Öffnungsmaß des Fensters oder der Fenstertür zuzüglich 25 cm.

Bei der Errichtung des Außenmauerwerks mit Fenster und Rollladenkasten ist vorab zu klären, ob der einzubauende Rollladen später mittels Gurtzug oder Motor bewegt werden soll. Im Falle eines Gurtzuges ist unter Beachtung der von den Bauherren gewünschten Einbauseite ein KLB-Gurtwickelkasten einzubauen.

KLB-Rollladenkasten werden beidseitig, unter Beachtung der vorgenannten Auflagerlänge, über die Öffnung auf das Mauerwerk in ein vollfugiges Leichtmörtel-Mörtelbett gemauert und waagerecht wie senkrecht ausgerichtet. Außen schließt der Rollladenkasten bündig mit dem Mauerwerk ab. Danach ist mit dem Mauern fortzusetzen, indem die Steine an den Kopfenden des Rollladenkastens vollfugig mit Leichtmörtel angesetzt werden.

Vor der Auflage eines Sturzes oder der Plattendecke sind die EPS-Rollladenkästen mit Längen 1,50 m flächig abzustützen. Punktlasten auf den nicht abgestützten Rollladenkasten, wie das daraufstellen, sind unbedingt zu vermeiden. Entsprechend dem Mörtelauftrag für den Sturz auf den Steinen ist auch auf den Rollladenkasten eine durchgehende, vollfugige Mörtelschicht aufzutragen. Bei direkt über dem Rollladenkasten beginnender Decke verbindet sich der Beton mit dem Kasten über die an der oberen Kastenseite vorhandene Leerfuge. Nach Aushärten des Mörtels oder Betons kann die Unterstützung entfernt werden.

Nach Einbau des Fensters und vor Einbau des Rollladenpanzers ist bei Verwendung eines Gurtzuges in Verlängerung des Gurtwickelkastens der KLB-Rollladenkasten mit einem Lochbohrer zu öffnen und die, separat zu bestellende, energiesparende und schalldämmende Gurtdurchführung mit Putzschutz und Bürsten einzusetzen. Auf Wunsch kann gesondert auch ein sog. Fensterteiler bestellt und eingebaut werden, damit z. B. im Wohnzimmer zwei Rollladenpanzer für Fenster und Fenstertür getrennt bewegt werden können.

Sollte sich einmal die Fensteröffnung kleiner als geplant zeigen, kann nach Abnahme eines Kopfstücks der Kasten jederzeit vor Ort auf der Baustelle gekürzt werden.